SSV Abteilung Fußball
09619 Sayda - Am Plan 9
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Am Sonntag dem 23.6.2024 besteht die Möglichkeit, dass Spiel der Deutschen Mannschaft gegen die Schweiz in der Sport- und Begegnungsstätte auf einer Leinwand zu verfolgen.
Ab 20:15 Uhr sind wir in der SBS vor Ort.
Am Sonntagmittag durfte der SSV 1863 Sayda e.V. beim TSV Flöha II einen 3:0 Auswärtssieg feiern und die gefährlichen Tabellenplätze etwas auf Abstand bringen. Bis es dazu kam, war am 18. Spieltag ein hartes Stück Arbeit nötig.
Ein toller Rasenplatz im Flöhaer Auenstadion, jedoch Scharen an kleinen „Obstfliegen" fanden die Saydaer Spieler zur Anstoßzeit 12:30 Uhr vor.
Die Gastgeber begann gleich mit dem ersten Angriff gefährlich zu werden aber Hannes Drechsel im SSV-Tor konnte sich bei einem Schuss aus Nahdistanz gleich auszeichnen und den Ball an die Latte lenken. „Puh gut gegangen“ dachten sich die Saydaer Verantwortlichen. Sie mussten aber nicht lange warten, da hatten zuerst R. Einert und dann auch noch L. Bley Durchbrüche im TSV Strafraum. Beide verpassten die freie Schussbahn und legten zu unpräzise in die Mitte ab. „Da muss mehr kommen, ihr dürft ruhig auch aufs Tor schießen Jungs“, hörte man Sayda’s Verantwortlichen Marco Leichsenring von der Seitenlinie ins weite Rund rufen. Der Hall war kaum verstummt, da machte der Spielmacher der Gastgeber einen Fehler in der defensiven Ballsicherung und SSV-Stürmer Rafael Einert bedankte sich mit einem Heber über den herauseilenden TSV-Schlussmann Baldauf zum 0:1. Fast im Gegenzug dann der mögliche Ausgleichstreffer des TSV II. Sehenswert wurde der Flöhaer Stürmer in Szene gesetzt aber wieder konnte H. Drechsel bei einem Abschluss von 14 Metern seine Klasse zeigen.
Danach wurde das Spiel von den Großchancen gesehen etwas ruhiger. Sayda musste nun nicht blind nach vorne rennen und Flöha versuchte es oft mit langen Bällen. Beide Teams hatten gefährliche Halbchancen aber es blieb bei sommerlichen Temperaturen beim 0:1 Pausenstand.
„Das Flöha eine Reaktion zeigen würde war uns klar, in dieser Phase haben wir vielleicht etwas zu passiv im Feld gestanden“, fasste M. Leichsenring nach dem Match zusammen. So richtig verdient hatte sich aber kein Team einen Treffer. So „tropfte“ der Sand in der Sanduhr herunter und erst als es vom Gastgeber hektischer wurde, fast jede Szene wurde kommentiert, kam wieder Leben ins Spiel. Das Schiedsrichtergespann aus Lunzenau, was für beide Seiten eine ordentliche Partie machte und keinen bevorteilte, blieb aber meistens cool.
Als die üblichen Wechselspiele bei beiden Teams ihren Lauf genommen hatten und L. Bley eigentlich schon so gut wie ausgewechselt war, eroberte sich Sayda im Mittelfeld den Ball. Hier fand im Mittelkreis ein Kontakt zweier Spieler statt, den der Schiedsrichter aber laufen lies und Flöha endgültig zum „schimpfen“ brachte. Klar wird so was auch mal gepfiffen aber ein Pflichtfreistoß war das auf keinen Fall. SSV-Stürmer Leon Bley bekam am Ende den Ball und versenkte ihn mit einem 20 Meter Fernschuss im rechten Tormanneck zum 2:0 für Sayda! Das sehenswerte Tor erfreute auf der Haupttribüne die Saydaer Zuschauer natürlich besonders. Flöha versuchte es nun mit allen Mitteln und rannte in einen weiteren SSV-Konter, der zunächst nichts einbrachte. Auf der anderen Seite hatte kurz zuvor auch nochmal H. Drechsel eine Parade im Petto. Die flöhaer Großchance Nr. 4 in diesem Spiel wehrte erneut H. Drechsel mit den Fingerspitzen an die Querlatte ab. Vorausgegangen war ein „Kannfreistoß“ von 16 Metern aus zentraler Position. In den Schlussminuten, J. Tilch, Jo. Richter und P. Dornbusch waren inzwischen ins SSV-Spiel hinein gekommen, startete M. Herkommer auf der rechten Seite nochmal ein Solo. Seine gekonnte Flanke erreichte im "16er" Rafael Einert und dieser leitete den Ball zur Entscheidung ins Tor zum 3:0 - die Entscheidung!
Am Ende hätte das Ergebnis auch noch höher ausgehen können als zunächst R. Einert einen Fallrückzieher aufs Tor brachte und den TSV-Schlussmann zur Parade zwang. Kurz danach knallte J. Tilch einen 40 Meter Freistoß aufs lange Tormanneck aber der Ball sprang knapp vorbei. Dies wäre an diesem Tag aber etwas zu viel des Guten gewesen.



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